Am 27. April startet die Leipziger Buchmesse. Nach dreijähriger coronabedingter Pause findet die Bücherschau in diesem Jahr wieder als Präsenzveranstaltung in vollem Umfang statt. Im Zuge der Wiedereröffnung präsentiert die Messe erstmals auch das Forum "Offene Gesellschaft", in welchem Themenschwerpunkte wie Demokratie, Meinungsfreiheit, soziale Gerechtigkeit, Diskriminierung, Krieg und Integration diskutiert werden sollen.
Die Leipziger Buchmesse schlägt mit einem neuen Format auf. Im Forum "Offene Gesellschaft" diskutieren Autoren, Politiker, Wissenschaftler und Journalisten über drängende Themen unserer Zeit. Geladen sind Gäste wie Zoë Beck, Julia Ebner, Patrick Bahners, Ilija Trojanow, Cansin Köktürk, Şeyda Kurt, Peter Laudenbach und Harald Welzer. Veranstaltungspartner für die Programmgestaltung sind unter anderem die Bundeszentrale für politische Bildung, das PEN-Zentrum Deutschland, die IG Meinungsfreiheit des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, die Sächsische Akademie der Künste, der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie das Aktionsbündnis Verlage gegen Rechts.
Neue Sichtweisen und Perspektiven
"Nie war es wichtiger als jetzt, den drängenden Fragen unserer Zeit öffentlichen Raum zu geben", so Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. "Unsere Gesellschaft zeigt an vielen Stellen zunehmende Zerrissenheit. Der gesellschaftliche Diskurs ist von wachsender Sorge vor Polarisierung geprägt. Auf der Leipziger Buchmesse möchten wir neue Sichtweisen und Perspektiven auf und für die Gesellschaft und unser Zusammenleben aktiv befördern. Unser neues Forum Offene Gesellschaft soll ein richtungsgebender Ort dafür sein."
Das Programm starteten an den vier Messetagen (27. - 30. April) um 10:30 Uhr mit einem morgendlichen Denkanstoß. Um 14 Uhr gibt es einen vom Festival DOK Leipzig kuratierten Kurzfilm zu sehen; um 17:15 Uhr wird vom Donnerstag bis Samstag ein Live-Podcast zu erleben sein. Genaueres zu den einzelnen Schwerpunkten finden sie hier
Harald Welzer spricht mit dem Historiker Gerd Koenen
Zum Thema "Die Deutschen der Krieg und die Medien" hat die IG Meinungsfreiheit des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den Historiker Gerd Koenen und den Sozialpsychologen Harald Welzer eingeladen, die sich auf der Bühne mit dem Thema Meinungsfreiheit auseinandersetzen werden. Zoë Beck, Mitgründerin des Aktionsbündnisses Verlage gegen Rechts, spricht mit Peter Laudenbach und Su Turhan über konkrete rechte Angriffe auf den Kulturbetrieb. Drei weitere Talks von #verlagegegenrechts thematisieren die Feministische Revolution im Iran (mit Sanaz Azimipour und Daniela Sepehri), die Idee der Vergesellschaftung (mit Bana Mahmood und Ines Schwerdtner) sowie Jüdisches Leben in Deutschland (mit Monty Ott und Ruben Gerczikow).
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